Leistungsüberprüfung im Landeszentrum Frankfurt

Sehr erfreuliche Nachrichten gibt es nach langer Wettkampfpause von Tabea Preuß! Mit einer sehr stabilen und sauberen Wettkampfleistung konnte sich die Bundesligaturnerin der TG Kassel einen Startplatz im Team Hessen für den diesjährigen Deutschland-Pokal sichern. Der Start am Barren war für Tabea gelungen. Trotz längerer Trainingspause im Frühjahr konnte sie den Schwierigkeitswert ihrer Übung erhöhen. Am sogenannten „Zitterbalken“ war von zittern keine Spur! Sehr souverän zeigte Tabea ihre Höchstschwierigkeiten: freies Rad, Salto seitwärts und rückwärts; für die Schülerin des Goethe Gymnasiums kein Problem. Am Boden erwischte Tabea eine Sternstunde und zeigte die beste Übung der gesamten Konkurrenz. Mit all ihrer Eleganz überzeugte sie nicht nur die Kampfrichter, sondern auch alle anwesenden Trainer, die mit viel Applaus das fehlende Publikum ersetzten.

Nach dem Wettkampf ist tatsächlich wieder vor dem Wettkampf! Bis zum Deutschland-Pokal im November wird weiterhin akribisch an den Schwierigkeiten und der Ausführung der Elemente gefeilt, dann kann dieses doch sehr spezielle Jahr noch mit einem schönen Highlight beendet werden.

Landesliga 1 am 08.03.2020

Am 08.03.2020 machten sich die Turnerinnen der Landesliga 1 auf nach Großostheim, um dort in die diesjährige Landesliga-Saison zu starten. Es starteten die GSV-Turnerinnen Tamina Kaiser, Juliane Günther, Alina Schlutz und Tabea Preuß unterstützt durch die Welleröderin Leonie Kurz. Alle Turnerinnen trainieren im Leistungszentrum Kassel. Die fünf Turnerinnen gingen gut vorbereitet in den Wettkampf mit dem Ziel ihren Titel zu verteidigen. Tabea zeigte am Sprung einen hohen Tsukahara gebückt mit nur 1,60 Punkten Abzug (Endnote 12,10 Punkte). Am Barren kamen alle Turnerinnen ohne größere Fehler durch ihre Übungen. Tamina trug 7,25 Punkte und Leonie hohe 9,50 Punkte zum Ergebnis bei. Auch Juliane konnte an diesem Gerät mit freier Felge und Handständen sehr gute 8,05 Punkte erturnen. Am Balken und Boden turnte Alina saubere Übungen mit wenig Abzügen und erhielt dafür 10,50 und 10,70 Punkte. Tabea erturnte insgesamt 42,30 Punkte und konnte somit zeigen, dass sie wiederholt gute Leistungen beim Wettkampf abrufen kann. Noch dazu war das an diesem Tag die drittbeste Vierkampf-Wertung. Die geschlossen gute Mannschaftsleistung zahlte sich aus und die Turnerinnen konnten den 1. Platz erturnen. Mit 1,60 Punkten Vorsprung ist das ein deutliches Ergebnis und ein guter Einstieg in die Liga-Saison 2020. Herzlichen Glückwünsch!

Tamina, Alina, Tabea, Leonie, Juliane

POYC am 29.02.2020

Am 29. Februar hatte Tabea Preuß die nächste Möglichkeit die Norm für die Deutschen Jugendmeisterschaften zu erturnen. Beim PreOlympicYouthCup in Essen ging die GSV-Turnerin an den Start.

Sehr gut vorbereitet von der Trainerin Michi Mendra ging Tabea konzentriert in den Wettkampf und konnte am ersten Gerät gegenüber der Vorwoche voll überzeugen. Mit einer sauber durchgezogenen Barrenübung konnte sie 9,1 Punkte erturnen. Das war ein vielversprechender Start. Den ersten kleinen Rückschlag musste sie am Balken hinnehmen. Beim Seitwärtssalto musste sie leider das Gerät kurz verlassen. Alles andere klappte gut und sie bekam immer noch gute 9,4 Punkte von den internationalen Kampfrichtern, allerdings waren das ca. 1,5 Punkte weniger als „eingeplant“. Einmal mehr zeigte die junge GSV’lerin welch einen Kampfgeist sie besitzt. Auf dem nun folgenden Boden konnte sie mit Ihrer neu einstudierten Übung gute 11,25 Punkte erturnen. Es war also noch alles drin um die Quali zu schaffen. Der abschließende Sprung sollte die Entscheidung bringen. Für ihren hoch geturnten Tsukahara gebückt bekam sie 12,25 Punkte.

Es war insgesamt ein starker Auftritt von Tabea. Am Ende war der eine Fehler am Balken zu viel um auf die erhofften 43 Punkte zu kommen. Lediglich 1 Punkt fehlte der 14-jährigen.  Mit einem weinenden und einem lachenden Auge wurde am späten Samstagabend die Heimreise angetreten. Ob sich noch eine Möglichkeit ergibt die Quali erneut zu versuchen steht noch nicht ganz fest. Für die diesjährigen Aufgaben ist Tabea aber bestens gerüstet und wird in der Form eine wichtige Stütze für das Team der TG Kassel in der 3. Bundesliga sein.

Tabea, der GSV wünscht dir eine verletzungs- und krankheitsfreie Saison und viel Erfolg mit der TG Kassel.

Hessisches Landesfinale LK1 am 23.02.2020

Für Mimi Eiser, Juliane Günther und Alina Schlutz fand dieses Jahr schon früh der erste Wettkampf statt. Gut vorbereitet gingen alle drei in unterschiedlichen Altersklassen an die Geräte.

 

In der Altersklasse 14-15 Jahre startete Mimi. Sie zeigte am Sprung einen Tsukahara mit einem hohen Salto und erhielt dafür die zweitbeste Wertung an diesem Gerät (13,70 Punkte). Am Barren zeigte sie eine flüssige Übung mit Handständen und einer Felge in den Handstand. Die Kampfrichter belohnten sie mit hohen 12,30 Punkten. Das war mit Abstand die höchste Wertung an diesem Gerät. Auch am Balken und Boden konnte Mimi überzeugen (11,90 und 13,15 Punkte). Bei der Siegerehrung war die Freude bei Mimi riesig als sie Platz 2 belegte. Auch die mitgereisten Trainer und Zuschauer freuten sich, denn das bedeutete, dass Mimi sich zum Deutschland-Cup qualifiziert hat. Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg beim Auftritt auf Bundesebene!

 

In der Altersklasse 16-17 Jahre ging Juliane an den Start. Auch sie zeigte die beste Barrenübung an diesem Tag mit freier Felge in den Handstand (11,30 Punkte). Am Balken zeigte Juliane eine saubere Übung, musste aber 2 Absteiger in Kauf nehmen. Am Sprung konnte sie mit einer sauberen Ausführung und am Boden mit einer hohen Schwierigkeit punkten (12,55 und 12,70 Punkte). Am Ende lagen die Plätze 1-4 sehr dicht beieinander. Juliane belegte mit 45,65 Punkten Platz 4 und konnte zeigen, dass sie an der Spitze mitturnt. Toll gemacht!

 

Alina startete in der Altersklasse 18-29 Jahre. Mit 47,95 Punkten belegte auch Alina den 4. Platz. Damit war sie sehr zufrieden, denn die Plätze 1-3 waren mit knapp 5 Punkten Vorsprung fast unerreichbar. Alina turnte einen guten Wettkampf mit insgesamt wenigen Abzügen. Besonders am Balken (12,05 Punkte) und Boden (13,00 Punkte) konnte Alina die restliche Konkurrenz hinter sich lassen. Zu Platz 5 erturnte sie 4,5 Punkte Vorsprung. Tolles Ergebnis!

Mimi, Juliane, Tabea, Alina

Quali-Wettkampf zu den Deutschen Jugendmeisterschaften am 23.02.2020

Am Sonntag, 23.02.2020, stand für die 14-jährige Turnerin des GSV ein Qualifikationswettkampf zur Deutschen Jugendmeisterschaft 2020 in Kalbach an. Die DJM findet bereits am 28. März in Köln statt. Also nicht viel Zeit für Tabea die Qualifikationsnorm zu schaffen. Die erste Möglichkeit bot sich in Kalbach.

Gut vorbereitet vom Trainerteam des Leistungszentrums Kassel ging Tabea gegen starke Konkurrenz aus dem Lande Hessen an den Start.

Bereits das erste Gerät an diesem Tag war die größte Herausforderung. Am Stufenbarren gilt es für das gesamte Team Boden gut zu machen gegenüber der nationalen Konkurrenz. So ging Tabea konzentriert an das Gerät. Beim Einturnen klappe die Übung wie aus einem Guss. Im Wettkampfdurchgang dann der Schreck. Gleich zweimal musste sie das Gerät verlassen. Somit passte der Ausgangswert nicht mehr und mehr als unterirdische 6,55 Punkte sprangen nicht heraus. Die ersten Tränen flossen. War es das schon mit der geforderten Punktzahl für die DJM?

Kurz durchgeschnauft, von den Kameradinnen und Trainerinnen getröstet ging der Wettkampf natürlich weiter. Die folgende Balkenübung turnte Tabea gewohnt sicher. Mit Seitwärtssalto und weiteren Höchstschwierigkeiten besiegte sie das Gerät ohne es verlassen zu müssen. 10,90 Punkte erhielt sie vom Kampfgericht. Das ließ die Hoffnung wieder aufblühen.

Am Boden zeigte Tabea Ihre neu einstudierte Übung. Neue Musik, neue Elemente, da ist es immer eine Überraschung wie die Übung bei den Kampfrichtern ankommt. Mit 11,55 Punkten war es die Höchstwertung bei dieser Quali. Hut ab vor so viel Kampfeswillen, Tabea.

Das letzte Gerät, der Sprungtisch, sollte nun die Entscheidung bringen. Mit einem blitzsauberen Tsukahara mit halber Schraube konnte sie auch hier überzeugen. Sie erhielt 12,10 Punkte für diesen Sprung. Hatte es gereicht?

Für die geforderten 43 Punkte sollten es am Ende nicht gereicht haben, leider. Der Patzer am Stufenbarren wog doch zu schwer. Tabea erturnte immer noch starke 41,10 Punkte, addiert man hier die vermutlich ca. 3 Punkte Abzug am Stufenbarren hinzu, hat sie die Qualinorm locker drin.

Am Ende für Tabea versöhnlich war allerdings der Sieg in diesem Wettkampf. Da auch die Konkurrenz den einen oder anderen Wackler zu verzeichnen hatte, konnte sie sich am Ende durchsetzen. Somit bleiben ein positiver Eindruck und die Gewissheit, dass die Norm zu schaffen ist.

Tabea, herzlichen Glückwunsch zum Sieg in diesem Wettkampf und viel Erfolg bei den weiteren Versuchen die Norm zu erreichen.

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